Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Clemens Lübbers
Dr. med. Jens Tausendfreund
Dr. med. Andreas Behra
Dr. med. Felix Borcherding
Tiergartenstraße 130 · 30559 Hannover

Tel. (0511) 76 16 000-0 · Fax 76 16 000-9

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Aktuelles

Aufgrund einer internen Fortbildung öffnet die Praxis am Freitag, den 20.10.17 erst um 10 Uhr. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Fußchirurgie

Großzehenballen (Hallux valgus)

Diese häufige Zehenfehlstellung ist meist anlagebedingt und mit einem Spreizfuß kombiniert. Es werden daher meist zunächst Einlagen verordnet. Wenn die Großzehe weiter nach aussen abweicht, wird auch die Schwellung im Bereich des Ballens stärker. Insbesondere in geschlossenen Schuhen führt dies zu zunehmenden Problemen. Eine reine Abtragung des Ballens ist in den meisten Fällen wenig erfolgversprechend. Um einem Wiederauftreten vorzubeugen, muss die Fußfehlstellung durch eine Untersuchung einschließlich spezieller Röntgenaufnahmen genau analysiert werden, um das geeignete Operationsverfahren individuell festzulegen. In den meisten Fällen ist eine Achskorrektur des ersten Mittelfußknochens erforderlich. Die Mobilisation nach der Operation erfolgt in der Regel mit einem Spezialschuh für 6 Wochen unter Vollbelastung.


Verschleiß des Großzehengrundgelenkes (Hallux rigidus, Arthrose)

Durch alltägliche Belastungen oder vorzeitig als Unfallfolge kommt es zur Abnutzung der Gelenkflächen des Großzehengrundgelenkes. Dabei stehen Schmerzen beim Abrollen des Fußes im Vordergrund. Oftmals schränkt ein Knochenanbau die Gelenkbeweglichkeit ein und eine operative Entfernung (Cheilektomie) verbessert die Beweglichkeit. Bei fortgeschrittener Arthrose sind die Gelenkflächen zerstört und die Beweglichkeit ist stark eingeschränkt. Insbesondere bei jüngeren Patienten ist in diesem Fall oft eine Versteifungsoperation (Arthrodese) sinnvoll, um die Schmerzen auszuschalten und weiterhin einen kräftigen Abdruck über den ersten Strahl des Fußes zu ermöglichen.


Krallenzehen, Hammerzehen

Krallen- oder Hammerzehen entstehen durch ein muskuläres Ungleichgewicht, häufig im Rahmen eines gleichzeitig vorhandenen Spreizfußes. Durch die Fehlstellung der Zehe entwickelt sich über dem Mittelgelenk eine schmerzhafte Druckstelle (Hühnerauge). Wenn dieses Problem trotz Einlagenversorgung weiter besteht, kommt eine operative Behandlung in Betracht. Bei flexiblen Krallenzehen reicht eine Umlenkung der Beugesehnen aus, um die Fehlstellung zu korrigieren (Beugesehnentransfer). Bei einer Bewegungseinschränkung im Mittelgelenk erfolgt die Therapie entweder mittels Versteifung in Korrekturstellung (Arthrodese) oder der Entfernung eines kleinen Knochenstückchens (Resektionsarthroplastik).