Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Clemens Lübbers
Dr. med. Jens Tausendfreund
Dr. med. Andreas Behra
Dr. med. Felix Borcherding
Tiergartenstraße 130 · 30559 Hannover

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Kniearthroskopie

Bei der Arthroskopie des Kniegelenkes (Kniegelenkspiegelung) werden nur kleine Schritte benötigt. Man spricht dabei von einem so genannten minimalinvasiven Verfahren oder einer "Schlüsselloch-Operation". Dabei wird das Innere des Gelenkes mit einer kleinen Kamera vergrößert und hochauflösend dargestellt. Mit speziellen Instrumenten können Schäden an Knorpel, Meniskus und Kreuzbändern repariert werden.

Entscheidend für den Erfolg einer Kniegelenksarthoskopie ist die Erfahrung des Operateurs. Durch eine gründliche Untersuchung des Patienten, in der Regel auch mit Durchführung einer Kernspintomographie (MRT), wird überprüft, ob zunächst auch alternative Behandlungen ohne Operation sinnvoll sind. Sollte eine Arthroskopie eindeutig angezeigt sein, können folgende Schäden im Kniegelenk so optimal behandelt werden:


Meniskusschäden

Der Meniskus ist eine Art Stoßdämpfer und Stabilisator des Gelenkes. Verletzungen des Innen- und Außenmeniskus können zu Einklemmungen (Gelenkblockaden) und Schmerzen führen. Da die Menisken wichtige Bestandteile des Gelenkes sind, ist die Operation darauf ausgerichtet, diese zu schonen und zu erhalten.

Mit feinen Instrumenten können die Menisken bei bestimmten Rissformen genäht werden. Ältere Risse werden in der Regel schonend abgetragen.


Knorpelschäden

Ein frühzeitiger Knorpelverlust führt zur sogenannten Arthrose (Gelenkverschleiß). Bei begrenzten Knorpeldefekten können diese durch spezielle Operationsverfahren (Knorpelinduktion, Knorpeltransplantation) behandelt werden.


Kreuzbandverletzungen

Das Kreuzband stabilisiert den Unterschenkel gegen Drehbewegungen nach vorn. Der Verlust des Kreuzbandes führt zum Wegknicken des Beines, insbesondere bei bestimmten sportlichen Belastungen, häufig auch bereits bei alltäglichen Bewegungen. Die Verschieblichkeit zwischen Oberschenkel und Unterschenkel steigt, so dass durch das verstärkte Rutschen des Unterschenkels die Knorpeloberfläche und die Menisken frühzeitig Schaden nehmen.

Bei einem bestehenden Unsicherheitsgefühl und im Wissen um die Spätschäden im Knie sollte bei einem Kreuzbandverlust ein Kreuzbandersatz durchgeführt werden.

Der Ersatz erfolgt durch körpereigene Sehnen (aus dem Oberschenkel), diese werden mit speziellen Instrumenten eingezogen und fixiert. Auch hier werden nur kleine Schnitte am Knie durchgeführt.

Je nach Berufsgruppe fällt der Patient für 3-8 Wochen in seinem Beruf aus. Kontaktsportarten dürfen nach 6 Monaten wieder betrieben werden.